Zwischenbilanz mit Veränderungsperspektiven
Ein mögliches Konzept für die Selbsterfahrung
Wir versuchen - in Sieben-Jahres-Zyklen – eingefahrene Erlebens- und Verhaltensmuster anhand „zugetragener Geschichten“ bewusst zu machen, zu vergleichen und Parallelen zu finden. Skriptarbeit ist der Begriff dafür. Skripts sind Lebenspläne, deren Ursprung in die ersten Lebensjahre zurückreicht und die in verfrühten Entscheidungen das Verhalten für das spätere Leben in den Grundzügen festlegen.
Mit der Darstellung in Tonfiguren wollen wir eine passende Konstellation der Herkunftsfamilie und ihrer attraktiven und aversiven Strukturen ins Bild setzen.
Die nächsten Sitzungen sind der Ressourcenfindung gewidmet. Wie bei der Skript-arbeit sollen in Sieben-Jahres-Zyklen – diesmal anhand persönlicher Erlebnisse – eigene Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und sonstige Reservoirs aufgespürt und sichtbar gemacht werden, die zur Bewältigung von Problemen aller Art verfügbar sind.
Nun sollen zunächst die „Very Important Persons“ (V.I.P.) gefunden werden, die in persönlichem Kontakt wesentlichen Einfluss auf das eigene Leben haben/hatten; sodann die unerreichbareren Vorbilder, Idole und Idealfiguren, an denen sich das eigene Leben orientieren wollte/ will.
Im nächsten Abschnitt sollen
1. kurz- mittel- und langfristige Ziele artikuliert und anschaulich gemacht werden,
2. Hindernisse aufgespürt werden, die diesen Zielen im Weg stehen könnten, und
3. Ressourcen aktiviert werden, um solche Hindernisse aus dem Weg zu räumen.
Das letzten Sitzungen dienen der konkreten Formulierung der als nächstes anstehenden Schritte, sowie der rituellen Verabschiedung von Erlebenshaltungen und Verhaltensstrategien die bisher zwar ein erträgliches (Über-) Leben ermöglicht haben, aber künftig durch effektivere Modelle abgelöst werden können.
Sie arbeiten nach ihrem eigenen Tempo im für Sie passenden Zeitrahmen.